Die wirtschaftlichen Vorteile von Schafzuchtbetrieben hängen direkt mit den Fortpflanzungseigenschaften der Schafe zusammen, und der veterinärmedizinische Ultraschall spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Trächtigkeitsdiagnostik bei Mutterschafen. Die Trächtigkeit des Mutterschafs kann mittels Ultraschalluntersuchung festgestellt werden.
Der Züchter/Tierarzt kann die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung analysieren und die trächtigen Mutterschafe durch Gruppen- und Einzelhaltung wissenschaftlich füttern, um so das Ernährungsmanagement der trächtigen Mutterschafe zu verbessern und die Ablammrate zu erhöhen.
In diesem Stadium ist die gebräuchlichste Methode zur Überprüfung der Trächtigkeit von Mutterschafen die Verwendung eines veterinärmedizinischen Schwarzweiß-Ultraschallgeräts.
Die veterinärmedizinische Schwarz-Weiß-Ultraschalluntersuchung wird üblicherweise zur Trächtigkeitsdiagnostik, Krankheitsdiagnostik, Wurfgrößenbestimmung, Erkennung von Totgeburten usw. eingesetzt. Sie bietet die Vorteile einer schnellen Untersuchung und eindeutiger Ergebnisse. Im Vergleich zu herkömmlichen Testmethoden vereinfacht die veterinärmedizinische Ultraschalluntersuchung den Untersuchungsprozess erheblich, senkt die Kosten und ermöglicht es Tierhaltern und Tierärzten, Probleme schnell zu erkennen und umgehend Maßnahmen zu ergreifen, z. B. die Herde schnell zu trennen.
Was istSchwarz-Weiß-Ultraschall?
Schwarz-Weiß-Ultraschall ist eine hochmoderne Methode zur zerstörungs- und stimulationsfreien Darstellung des lebenden Organismus im Querschnitt. Er hat sich als wertvolle Unterstützung bei der veterinärmedizinischen Diagnostik und als unverzichtbares Überwachungsinstrument in der wissenschaftlichen Forschung, beispielsweise bei der Lebendtiergewinnung und dem Embryotransfer, etabliert.
S/W-Ultraschallsonden-Prüfstelle und -Methode
(1) Sondierungsstelle
Im Frühstadium der Schwangerschaft kann die Sonde beidseitig an der Brust und im weniger behaarten Bereich zwischen den Brüsten bzw. im Zwischenraum zwischen den Brüsten eingeführt werden. Im mittleren und späten Stadium der Schwangerschaft kann die rechte Bauchwand untersucht werden. Im weniger behaarten Bereich ist keine Haarentfernung erforderlich, jedoch muss die seitliche Bauchwand eingeschnitten und die rektale Untersuchung auf der rechten Seite der Brust durchgeführt werden.
(2) Sondierungsmethode
Die Untersuchungsmethode ist im Prinzip dieselbe wie bei Schweinen. Der Untersucher hockt sich seitlich neben das Schaf und trägt nach lokaler Anwendung oder auf die Sonde ein Haftmittel auf. Anschließend wird die Sonde in Richtung Beckeneingang gegen die Haut gedrückt und fächerförmig abgetastet. Zulässig sind Abtastungen von der Brust gerade nach vorn und hinten, von beiden Seiten zur Mitte oder von der Mitte zu beiden Seiten. Im Frühstadium der Trächtigkeit ist die Fruchthöhle noch klein und der Embryo so klein, dass eine langsame Abtastung erforderlich ist, um ihn zu ertasten. Alternativ kann der Untersucher sich hinter die Kruppe der Ziege hocken und die Sonde von der Mitte der Hinterbeine zum Euter führen. Ist das Euter der Milchziege zu groß oder das Fell an der seitlichen Bauchwand zu lang und beeinträchtigt dies die Sicht auf die Untersuchungsstelle, kann der Assistent das Hinterbein auf der zu untersuchenden Seite anheben, um die Stelle freizulegen. Ein Kürzen des Fells ist jedoch nicht notwendig.
Schwarzweiß-Ultraschalluntersuchung von Mutterschafen in Halteposition
Im Allgemeinen sollte das Mutterschaf natürlich stehen. Die Hilfskraft sollte es stützen und ruhig sein. Alternativ kann sie den Hals des Mutterschafs mit beiden Beinen fixieren oder ein einfacher Halterahmen verwenden. Die Untersuchung in Seitenlage kann den Diagnosezeitpunkt etwas vorverlegen und die diagnostische Genauigkeit verbessern, ist aber bei größeren Gruppen unpraktisch. Mit Schwarz-Weiß-Ultraschall lässt sich eine frühe Trächtigkeit in Seitenlage, Rückenlage oder im Stehen feststellen.
Um Artefakte gut unterscheiden zu können, müssen wir einige typische Schwarzweiß-Ultraschall-Hyperbilder bei Schafen erkennen.
(1) Ultraschallbildmerkmale von Follikeln bei Schafen im Schwarzweiß-Ultraschall:
Anhand ihrer Form lässt sich erkennen, dass die meisten Follikel rund sind, einige wenige sind oval oder birnenförmig; aufgrund der Echointensität der B-Bilder von Schafen sind die Follikel in Schwarzweiß-Ultraschallaufnahmen echofrei und stellen einen dunklen Bereich im Bild dar, was einen deutlichen Kontrast zu dem stark echogenen (hellen) Bereich der Follikelwand und des umgebenden Gewebes bildet.
(2) Merkmale der Gelbkörperdarstellung im Schwarzweiß-Ultraschall bei Schafen:
Formmäßig war das Gelbkörpergewebe größtenteils rund oder oval. Da das Gelbkörpergewebe im Ultraschall nur schwach echogen ist, erscheint es im Schwarzweiß-Ultraschallbild des Schafs nicht so dunkel wie das Follikelgewebe. Der größte Unterschied zwischen Eierstock und Gelbkörper im Schwarzweiß-Ultraschallbild des Schafs besteht darin, dass das Gelbkörpergewebe Trabekel und Blutgefäße enthält, die im Bild als verstreute helle Punkte und Linien sichtbar sind, während diese im Follikel fehlen. Nach der Untersuchung wurden die untersuchten Schafe markiert und anschließend in Herden eingeteilt.
Vorsichtsmaßnahmen für die praktische Anwendung
1. Verwenden Sie das Gerät nicht in unmittelbarer Nähe von Geräten wie Generatoren, zahnärztlichen Geräten, Radios usw., da dies die Bildgebung stören und die Bildqualität beeinträchtigen kann. 2. Lesen Sie vor der ersten Verwendung des Geräts die Bedienungsanleitung des Schwarzweiß-Ultraschallgeräts sorgfältig durch und befolgen Sie die Anweisungen genau.
3. Ziehen Sie die Sonde während der Untersuchung nicht nach unten. Um die Oberfläche zu schützen, können Sie das Haftmittel auf die Oberfläche der Sonde auftragen, um einen guten Kontakt zwischen dem untersuchten Tier und der Sonde herzustellen.
4. Üben Sie mehr, um den Bedienungsprozess zu beherrschen und ihn schnell zu überprüfen.
5. Gehen Sie beim Greifen der Schafe behutsam vor und vermeiden Sie gewaltsames Greifen, da dies zu Fehlgeburten und anderen Problemen bei den Schafen führen kann.
Veröffentlichungsdatum: 04.07.2024




